Hype um den „Club“ – Hersbrucker Zeitung (28.12.2017)

2017-12-29T14:24:23+00:00

1957 bestritten Kicker des FC Hersbruck zwei Spiele in Leipzig

HERSBRUCK – Dort ist die Heimat des ersten Deutschen Fußballmeisters und seit einigen Jahren sorgt die aktuell beste Elf der Stadt zwar sportlich für Furore, wegen eines umstrittenen Investors zugleich aber immer auch für Gesprächsstoff. Ausschließlich positive Schlagzeilen machten zwei Mannschaften des 1.FC Hersbruck, als sie sich vor 60 Jahren nach Leipzig aufmachten und zwei Freundschaftsspiele gegen die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Georg Schwarz Einheit Süd bestritten.

Georg Hartmann („Hopple“) war es in Zeiten des kalten Krieges gelungen, den Besuchgenehmigenzu lassen. Drei Tage dauerte der Aufenthalt der „Ersten“ und der Alten Herren hinter dem „eisernen Vorhang“, und die noch lebenden Spieler erinnern sich an eine jederzeit gute Verköstigung in privatenQuartieren. Beide Spiele fanden vor einem überraschend zahlreichen Publikum in der Südkampfbahn statt, die später Georg-Schwarz-Sportpark hieß und heute Alfred-Kunze- Sportpark genannt wird. Damals fasste die am Forsthaus Raschwitz gelegene Anlage bis zu 25000 Zuschauer, beinahe unglaubliche 15000 Leipziger wollten die zwei Teams aus Hersbruck sehen.Die „Erste“ des FC kickte damals in der 2. Amateurliga und sollte im folgenden Jahr mit dem Sprung in die Bayernliga für einen Höhepunkt der Vereinsgeschichte sorgen. In Leipzig trafen die Schwarz Weißen auf ein Team aus der 1. Amateurliga der DDR. Die mit Arno Franz,Lenz Odörfer,Hans Beck, Alfred Schuster, Franz Martin, Georg Schmidt („Gobel“), Karlheinz Pierner, Werner Maul („Bou“), Hans Schuster (Hasser), Alfred Liß („Jimmy“), Erwin Pfann („Setterer“) und Sepp Wasse angetretenen Gäste gewannen beinahe sensationell mit 6:1 – dank der Treffer von Hans Schuster (3), Erwin Pfann (2) und Alfred Liß. Die Leipziger brauchten dagegen einen Elfmeter, um zu ihrem Ehrentreffer zu kommen. Eher gesellschaftlichen Charakter hatte dann das Match der Alten Herren, das ebenfalls vor großer Kulisse stattfand. Das Ergebnis dieses Vergleichs bleibt trotz intensiver Recherche im Dunkel der Geschichte vermisst, ein Foto beider Teams aber belegt zumindest die außergewöhnlich große Zuschauermenge und auch, mit welchem Team die AH antrat – von Fritz Hartmann (gen. „Scheißer“, späterer Hausmeister der Volksschule am Schlossplatz) über Max Zinkl,Konrad Scharrer (Fahrer des Landrats und jahrzehntelang Berichterstatter des FC für die HZ), Holzhändler Rudl Braun, Torwart Erich Strohmaier, Willi Beck („Zwerch“), Hans Wagner, Karl Odörfer („Park“), Platzwart Henser Odörferund Heinrich Ringelbis zu Ludwig „Dank“ Burkhard, den Kassier des Fußballclubs. Auf Leipziger Seitekickte Heinz Künzelmit, der später nach Hersbruck zog und bei den Odörfers wohnte.

Die Gegeneinladung zum Rückspielwurdedanninnerhalbvonnur acht Tagen vom Sportkomitee der DDR abgelehnt, so dass es letztendlich erst im Jahre 1990 zu einer „Revanche“beim hiesigen Club kam, die Hersbruck mit 7:2 abermals sehr deutlich gewann. Aufgeboten von der 1957er Mannschaftwaren da noch Georg Schmidt, Arno Franz, Lenz Odörfer, Werner Maul und Erwin Pfann.

Sepp Wasse erinnert sich noch gerne und gut an den Ausflug nach Leipzig: Verschmitzt lachend erzählt er von einem an der Autobahn aufgestellten Straßenschild mit einer deutlichen Warnung an die Gäste aus Hersbruck: „Westdeutsche, lasst unsere Frauen in Ruhe!“, stand da in großen Lettern geschrieben. FRANZ SCHMIDT

Die „Alten Herren“ des 1. FC Hersbruck kickten anno 1957 vor großen Publikum in Leipzig: Zu sehen sind Lorenz Odörfer als Offizieller, Fritz Hartmann, Max Zinkl, Konrad Scharrer, Rudl Braun, Erich Strohmaier, Willi Beck, Hans Wagner, Karl Odörfer, Henser Odörfer, Heinrich Ringel und Ludwig Burkhard (hinten v. links). Bei Leipzig (vorne, dunkle Trikots) spielte mit Heinz Künzel (kniend 5. v. rechts) ein späterer Wahl-Hersbrucker. Foto: privat

Hype um den „Club“ – Hersbrucker Zeitung (28.12.2017) 2017-12-29T14:24:23+00:00

Mit Glück ins Finale – N-LAND (18.12.2017)

2017-12-19T09:43:32+00:00

LAUF – Bei der Zwischenrunde zur Hallenkreismeisterschaft der A-Jugendfußballer in Lauf ist der Nachwuchs des 1.FC Hersbruck mit viel Glück weitergekommen. Ein Sieg und ein Remis reichten, um beim Kreisfinale am 7. Januar an gleicher Stelle dabei zu sein. – https://n-land.de/news/hersbruck/sieg-reicht-fuers-finale

Mit Glück ins Finale – N-LAND (18.12.2017) 2017-12-19T09:43:32+00:00

Zieht „Club“ ins Finale ein? – Hersbrucker Zeitung (15.12.2017)

2017-12-15T11:08:34+00:00

A-Jugendfußballer des FC Hersbruck haben Hallenendrunde im Blick

LAUF (kp) – Ein klein wenig zittern mussten sie zwar, doch trotz ihrer beiden unnötigen Niederlagen im zweiten Vorrundenturnier (wir berichteten) sind die A-Jugendfußballer des 1.FC Hersbruck souverän in die Zwischenrunde zur Hallenkreismeisterschaft in der Laufer Bitterbachhalle eingezogen. Und dort stehen am Samstag ab 13 Uhr die Chancen auf den Finaleinzug nicht ganz so schlecht.

Im „Halbfinale“ der Hallenrunde treffen die Jungs von Trainer Jens Muschiol und Steven Carney mit der SG Herzogenaurach (2.) und dem SK Lauf II (8.) auf nur zwei Gegner, die in der Gesamtwertung der beiden Vorrunden besser als der „Club“-Nachwuchs (9.) dastehen. Dazu kommen in der Gruppe 1 noch die JFG Schnaittachtal, die als 20. so eben noch in die Zwischenrunde gerutscht ist, und der TSV Frauenaurach, den Hersbruck im ersten Vorrundenturnier sicher mit 2:0 besiegte.

Losgehtesfür Tobias Wild,Tayyip Kara und Co. am kommenden Samstag, 16. Dezember, um 13 Uhr in der Laufer Bitterbachhalle mit dem „Rückspiel“ gegen den TSV Frauenaurach. Die beiden besten Teams des Tages qualifizieren sich für die Endrunde, die dann am 7. Januar 2018 ebenfalls in der Kreisstadt ausgespielt wird.

A-Junioren: Zwischenrunde zur Hallenkreismeisterschaft: Gruppe 1 mit FC Hersbruck, TSV Frauenaurach, SK Lauf II, JFG Schnaittachtal, SG Herzogenaurach (Samstag, 16.12., ab 13 Uhr in der Bitterbachhalle Lauf).

Zieht „Club“ ins Finale ein? – Hersbrucker Zeitung (15.12.2017) 2017-12-15T11:08:34+00:00

Lange Pause für Hersbruck: “Dass die beiden Auswärtsspiele ausfallen…” – anpfiff.info (11.12.2017)

2017-12-14T12:00:24+00:00

Bereits seit Anfang November ist beim FC Hersbruck Winterpause. Allerdings nicht ganz freiwillig, denn eigentlich wollte die Mannschaft von Stefan Erhardt noch ein paar Spiele – vor allem auswärts machen. Mit dem Rucksack von fünf Nachholspielen geht es jetzt in die Rückrunde.

http://www.anpfiff.info/sites/cms/artikel.aspx?SK=2&Btr=69451&Rub=36

Lange Pause für Hersbruck: “Dass die beiden Auswärtsspiele ausfallen…” – anpfiff.info (11.12.2017) 2017-12-14T12:00:24+00:00