28.07.2019 – 15:00 Uhr: 1.FC Hersbruck – SV Tennenlohe 4:1

2019-07-29T10:19:47+02:00

Start nach Maß

FC Hersbruck übernimmt Tabellenspitze – 4:1 über Tennenlohe

PEGNITZGRUND – Besser hätte der Auftakt für die Kicker des FC Hersbruck nicht laufen können. Die Elf von Stefan Erhardt feierte ein 4:1 gegen den SV Tennenlohe und eroberte am ersten Spieltag die Führung der Bezirksliga Nord. Großen Anteil am Hersbrucker Erfolg hatte die kompakte Innenverteidigung. Allerdings gingen die Gäste auch ziemlich fahrlässig mit ihren Torchancen um. Unter ganz anderen Vorzeichen als Hersbruck begannen die Laufer. Sie sind nach einem 0:3 im Match mit Veitsbronn-Siegelsdorf zusammen mit dem FC Kalchreuth und Adelsdorf Tabellenletzter.

FC Hersbruck – Tennenlohe 4:1 Zum Saisonauftakt gegen den Aufsteiger Tennenlohe musste Coach Stefan Erhardt auf seine Neuzugänge verzichten. Einzig Michael Pfann nahm zunächst auf der Bank Platz. In der Anfangsphase zeigten zunächst die Gäste die bessere Spielanlage und attackierten den FC bereits frühzeitig im Spielaufbau. Es dauerte einige Zeit, bis der „Club“ selbst erste offensive Akzente setzen konnte. Prompt gelang auch der zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte Führungstreffer. Ein Zuspiel von Johannes Altwasser in den Lauf von Ralf Maas verwandelte dieser souverän. Beinahe hätte der Hersbrucker Sturmführer noch nachlegen können. Er zögerte aber zu lange mit dem Abschluss und ein Abwehrspieler konnte in höchster Not klären. Kurze Zeit später gelang Tennenlohe durch einen sehenswert verwandelten Freistoß der Ausgleich, bei dessen Entstehung die FC Defensive zu sorglos agierte. Lange Zeit zum Hadern blieb dem FC aber nicht, denn nach einem gewonnenen Kopfballduell von Leon Dierig kam Alex Brüx im Strafraum frei an den Ball und vollstreckte zum 2:1. Ralf Maas hatte vor dem Pausenpfiff sogar die hochkarätige Gelegenheit zu einem weiteren Erfolgserlebnis, was den Spielverlauf aber auch nicht angemessen gewesen wäre. Nach dem Seitenwechsel agierten die Erhardt-Schützlinge deutlich gefestigter in der Abwehrarbeit und zeigten sich auch in den Angriffsaktionen verbessert. Nach feinem Zuspiel von Lukas Hermann vollstreckte Johannes Altwasser kaltschnäuzig zum 3: 1. Damit waren die Weichen in Richtung Auftakterfolg für die Gastgeber gestellt. Mit zunehmender Spieldauer verdiente sich der „Club“ auch diese drei Punkte und nach einem schön ausgespielten Konter legte Michael Pfann den Ball mustergültig zum Endstand auf.

Tore: 1:0 Maas (22.),1:1 Röwe (28.), 2:1 Brüx (35.), 3:1 Altwasser (60.), 4:1 Maas (83.); SRin: Marie-Theres Mühlbauer (SV Pölling.

FC Hersbruck: M.Bauernfeind,L. Hermann, R. Bongers, A. Brüx, R. Maas, P. Bauerfeld, J. Ertel, T. Ascher (46. M. Pfann), G. Karnoll, L. Dierig (46. H. Herrmann), J. Altwasser (81. M. Mertel).

Tennenlohe: Momber, Lippert, Smit Wiesner (75. Essensohn), Dewes, Röwe, Schulze-Zachau, Hinrichs, Arnold, Drießlein, Schihada (46. Scholz), Rzonsa (62. Aeissen).

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Quo vadis, „Club“? – Hersbrucker Zeitung (26.07.2019)

2019-07-26T12:15:01+02:00

1. FC Hersbruck will die „Rückrunden-Seuche“ hinter sich lassen

HERSBRUCK (kp) – Welches Gesicht zeigen die Fußballer des 1. FC Hersbruck in der heute Abend beginnenden Saison der Bezirksliga Nord? Das der letzten Vorrunde, als sie nahtlos an eine „Traumsaison“ anknüpften und munter an der Tabellenspitze mitmischten – oder das der Rückrunde, als sie unter einer chronischen VerletzungsseuchelittenundumeinHaar zurück in die Kreisliga mussten?

Fabian Lämmermann, Abteilungsleiter Senioren der „Schwarz-Weißen“, wird jetzt noch ganz flau bei der Erinnerung an das Frühjahr, als dem „Club“ das Pech zentimeterdick an den Stollen klebte. Ein Leistungsträger nach dem anderen meldete sich mit (teils schweren) Verletzungen ab, etliche Spiele gingen in den Schlussminuten verloren (oder die Hersbrucker kassierten in der Nachspielzeit noch den Ausgleich) und die Mannschaft trudelte vom sicheren siebten Platz im freien Fall Richtung Abstiegsränge.

Dennoch übte sich die sportliche Leitung um Lämmermann, Sportvorstand Hansi Herrmann und den unbeirrt weiter auf sein Team vertrauenden Trainer Stefan Erhardt – wie auch, für viele sicher überraschend, das bekannt kritische und ungeduldige Umfeld – in stoischer Ruhe. Und wurde am vorletzten Spieltag für diese für manchen schon an Defätismus grenzende Gelassenheit belohnt, als Jens Ertel ausgerechnet beim da noch als Aufstiegsanwärter gehandelten ASV Veitsbronn mit seinem einzigen Saisontor dem FC Hersbruck zum alles entscheidenden 1:0-Sieg verhalf. Freudentränen, grenzenloser Jubel, Klassenerhalt geschafft!

„Zugspitze vom Herzen“

Stefan Erhardt – trotz der Pleitenserie beim FC Hersbruck nie in der Diskussion – fiel nach dem Abpfiff laut eigenem Bekunden „kein Stein, sondern gleich die ganze Zugspitze vom Herzen“, erinnert sich Lämmermann an den bislang einzigen „Club“-Pflichtspielsieg in diesem Jahr. Dem sollen nun tunlichst weitere folgen.„Wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte einfahren“, sagen Lämmermann und Erhardt unisono, „um unsere Mannschaft in aller Ruhe weiter entwickeln und in der Bezirksliga etablieren zu können.“ Und die Vorzeichen für dieses Vorhaben stehen günstig: Mit Innenverteidiger Daniel Bergler und seinem allerdings wohl noch bis zur Winterpause auf der „Inaktiv-Liste“ geführten Bruder Florian Bergler – ein spielstarker „Sechser“ – kehren vom SK Lauf zwei lange Jahre in der Ferne (unter anderem beim SC Feucht und 1. FC Nürnberg) weilende Eigengewächse zu ihrem Heimatklub zurück.

Gleiches gilt für den Regionalliga- erprobten Michael Pfann, der sich nach Engagements beim FC Eintracht Bamberg, der SpVgg Bayreuth und DJK Ammerthal in den vergangenen Jahren beim FC Reichenschwand als Trainer der dortigen „Ersten“ und zuletzt des Frauenteams so etwas wie Kultstatus erarbeitet hat. Als sicher auch öfter auflaufender Co-Trainer wird Pfann( Lämmermann:„Ein echtes Pfund für uns“) dem nach wie vor ziemlich jungen Team „allein mit seiner Erfahrung und seinem Auftreten sehr viel weiterhelfen können“, ist der 28-jährige Abteilungsleiter überzeugt.

Nothelfer und Meister

Das wird vor allem der Handvoll Jugendspieler im mit 28 Mann sehr breiten Kader gut tun, die bei der „Verletzungsseuche“ im Frühjahr für die strauchelnde „Erste“ die Kohlen mit aus dem Feuer holte und „nebenbei“ auch noch souverän den Meistertitel in der U19-Kreisliga einfuhr. „Die Jungs haben sich trotz der Doppelbelastung prima geschlagen“, lobt Lämmermann die starken Auftritte von Franz Pfeiffer, Leon Dierig, Valentin Feldmeier, Johannes Altwasser, Maximilian Kim, Johannes Träg und Tobias Wild.

Ihren „Härtetest“ in der höchsten mittelfränkischen Liga verdankten die Jungspunde auch Coach Erhardt, der trotz der Personalmisere – zeitweise musste er gleich acht Nachwuchsspieler ins kalte Bezirksliga-Wasser werfen – nicht auf Kicker aus der „Zweiten“ zurückgreifen wollte, um deren da noch sehr vitale Hoffnungen auf den Kreisligaaufstieg nicht zu schmälern. Belohnt wurde dieses Wagnis mit durch die Bank starken Vorstellungen. So kaufte Franz Pfeiffer – obwohl alles andere als Gardemaß für diese Position – als Innenverteidiger etlichen gegnerischen Stürmern den Schneid ab und Johannes Altwasser gelang beim Remis gegen die SVG Steinachgrund kurz vor Schluss das wichtige 2:2.

Und Altwasser legte in der Vorbereitung gleich nach, erzielte schon etliche Tore und ist auf dem besten Weg in die Stammformation, die am Sonntag Aufsteiger SV Tennenlohe zum ersten Heimspiel der Saison empfängt (Anstoß: 15 Uhr, alle anderen Heimauftritte bis Ende November sind dann samstags um 14.30 Uhr angesetzt). „Er trifft zurzeit wie er will“, sagt Lämmermann.

Das wäre willkommene Entlastung für die drei Torschützen vom Dienst, Alex Brüx (15 Treffer), Ralf Maas (14) und René Bongers (9). Allesamt verlässliche Korsettstangen einer Elf, die auch in schwierigen Phasen stets mit großer Geschlossenheit, Teamgeist und unbändigem Einsatzwillen überzeugte. Stellvertretend führt Lämmermann im Gespräch mit der HZ hier Maas an, der nicht nur eine Menge, oft wichtiger Tore schießt, sondern „vorne viele Bälle sichert und sich immer den Allerwertesten aufreißt“, oder auch Bongers, der in der Spielzeit 2018/19 keine einzige Minute versäumte. Kaum überraschend also, dass sich an der Spielphilosophie nichts ändern wird: Stefan Erhardt vertraut weiter darauf, dass seine Jungs „in aller Seelenruhe aufbauen, Ball und Gegner laufen lassen und clever nach vorne spielen“, sagt Lämmermann. Die Voraussetzungen dafür sind mit zwei zuverlässigen Torhütern, zweikampfstarken Defensivkräften, pfeilschnellen Außenverteidigern und flinken Angreifern gegeben.

Nur eines sollte auf gar keinen Fall passieren–dass sich wieder ein Spieler nach dem anderen verletzt abmeldet. „Wenn wir wieder in so eine Negativserie wie in der Rückrunde rutschen, könnten unsere Jungs anfangen an sich zu zweifeln“, sagt Fabian Lämmermann. Weil er jedoch nicht zu Schwarzmalerei neigt, schiebt der Abteilungsleiter diese negativen Gedankenspiele auch ganz schnell wieder beiseite: „Ich bin mir sicher, dass uns das heuer nicht noch einmal passieren wird.“

Kader: Markus Bauernfeind, Maurizio Schneider; Christian Günther, Julian Schneider, Daniel Bergler, Philipp Bauerfeld, Jens Ertel, Franz Pfeiffer, Florian Bergler, Michael Pfann, Hannes Herrmann, Michael Mertel, Gabriel Karnoll, René Bongers, Leon Dierig, Lukas Hermann, Andreas Schimpfhauser, Alexander Brüx, Valentin Feldmeier, Maximilian Kim, Tobias Ascher, Ralf Maas, Johannes Altwasser, Tayyip Kara, Daniel Leitenbacher, Jannik Völkel, Johannes Träg, Tobias Wild

Neuzugänge: Michael Pfann (FC Reichenschwand), Daniel Bergler, Florian Bergler (beide SK Lauf), Johannes Altwasser, Leon Dierig, Valentin Feldmeier, Maximilian Kim, Franz Pfeiffer, Johannes Träg, Tobias Wild (alle eigene Jugend)

Abgänge: Dominik Kreuzer (SV Henfenfeld), Mathias Geng (SG Am Lichtenstein)

Trainer: Stefan Erhardt, Tobias Ascher (wie bisher) und Michael Pfann (zuletzt FC Reichenschwand, Frauen)

Quo vadis, „Club“? – Hersbrucker Zeitung (26.07.2019)2019-07-26T12:15:01+02:00

Auslosung Relegation: Wer spielt gegen wen in der Relegation? – Anpfiff.info (12.06.2019)

2019-07-22T09:56:37+02:00
In der vergangenen Saison wurder der FC Reichenschwand 2 Meister der B-Klasse 6 und stieg als solcher auf. Dahinter kam der SV Neuhaus-Rothenbruck 2 auf den zweiten Platz, aber weil die Reserve einen SG mit dem SV Plech eingegangen ist, war die Mannschaft sowieso aufgrund der A-Klassen-Zugehörigkeit des SV Plech eine Liga weiter oben. Der drittplatzierte SC Eschenbach, eigentlich eine Erste Mannschaft, von der man denken könnte, sie wolle aus der B-Klasse raus, verzichtete auf den Aufstieg, so dass auf einmal die (SG) FC Hersbruck 3/ Eintracht Hersbruck an der Relegation zur A-Klasse teilnehmen durfte. Dass das Relegationsspiel gegen den TSV Kunreuth mit 3:1 gewonnen wurde, war am Ende egal, denn aufgrund des Aufstiegs von Tennenlohe in die Bezirksliga wurden so viele Plätze in den unteren Ligen frei, dass alle B-Klasse-Zweiten aufsteigen durften – auch die SG Hersbruck. weiter auf Anpfiff.info

 

Auslosung Relegation: Wer spielt gegen wen in der Relegation? – Anpfiff.info (12.06.2019)2019-07-22T09:56:37+02:00

Alle Hürden weggeräumt – Hersbrucker Zeitung (05.07.2019)

2019-07-10T12:04:56+02:00

Kreisklasse 4: SV Henfenfeld nervenstark – „Kleiner Club“ und „Taler“ mischen lange mit

PEGNITZGRUND (kh) – Der TSV Rückersdorf hat sich die Meisterschaft in der Kreisklasse 4 trotz eines schwachen Saisonfinales nicht mehr nehmen lassen. Für den SV Henfenfeld reichte es zwar nicht zum direkten Aufstieg, doch die Hammerbachtaler zeigten Moral und Nervenstärke. Mit Siegen im Entscheidungsspiel um Platz zwei gegen den FSV Weißenbunn (4:2) und in der Relegation gegen Hiltpoltstein (3:0) gelang die lang ersehnte Rückkehr in die Kreisliga. Während Henfenfeld jubelt, trägt der SV Offenhausen, dessen Abstieg sich bereits zur Winterpause abgezeichnet hatte, Trauer.

Der SV Henfenfeld , als erklärter Titelfavorit in die Saison gegangen, hat eine Saison, in der nicht alles glatt lief, zu einem erfolgreichen Ende gebracht und mit dem Aufstieg gekrönt. Die Hammerbachtaler mischten von Anfang an vorne mit und standen in der Vorrunde auch dreimal auf Tabellenrang eins, konnten aber kaum einmal überzeugen und entfachten bei ihrem Anhang wenig Begeisterung. Die zunehmende Entfremdung mit Trainer Peter Morawietz hatte schließlich dessen Entlassung zur Folge, wozu eine 0:5-Schlappe beim FSV Weißenbrunn im letzten Spiel vor der Winterpause den finalen Ausschlag gab. Eine gewagteZäsur,die sich aber auszahlte. Matthias Mayer übernahm die Herausforderung und krönte sein zeitlich begrenztes Engagement– für dieneueSaisonsind bereits Nägel mit Köpfen gemacht und Timm Loch (bisher ASV Herpersdorf) als Spielertrainer verpflichtet – mit dem Aufstieg.

Bis dahin war es allerdings ein beschwerlicher und nervenaufreibender Weg, den Kapitän Alexander Gajewski und seine Mitspieler gehen mussten. Exemplarisch dafür steht das Heimspiel gegen die SpVgg Weigendorf/Hartmannshof (3:3), als Benjamin Karg und Top-Torjäger Patrick Hirschmann (35 Treffer) in der Nachspielzeit ein praktisch verlorenes Spiel aus dem Feuer rissen und einen elementar wichtigen Punkt retteten.

Für Kreisliga-Absteiger

SpVgg Sittenbachtal blieb dagegen nur Rang drei. Mit zehn Auswärtssiegen, darunter einem 5:0 beim späteren Meister Rückersdorf, und 33 Punkten war das Team um Torjäger Tobias Scharrer (24 Treffer) das erfolgreichste Gästeteam, ließ allerdings vor heimischem Publikum zu viele Punkte liegen.

Die „Taler“ leisteten sich sieben Heimpleiten, darunter ein 0:1 gegen Absteiger SV Offenhausen, hatten es aber trotzdem bis zum viertletzten Spieltag selbst in der Hand. Trainer Thomas Scharrer und sein Team vermochten die Unbeständigkeit der Konkurrenz im Kampf um Platz zwei aber nicht für sich zu nutzen, sondern verspielten mit einer 2:3-Heimpleite gegen den direkten Konkurrenten FSV Weißenbrunn postwendend die vielversprechende Ausgangssituation.

Für Aufsteiger 1.FC Hersbruck II lag der Relegationsrang ebenfalls lange im Bereich des Möglichen. Das zweitbeste Vorrundenteam, bei dem 29 Spieler zum Einsatz kamen, musste im Verlauf der Rückrunde jedoch der Tatsache Tribut zollen, vermehrt Personal für die Bezirksligaelf abstellen zu müssen. Letztendlich ist Rang fünf für Trainer Stephan Schmeller und sein Team aber eine ausgezeichnete Platzierung.

Dahinter kam der SV Neuhaus auf Rang sechs ins Ziel. Das Team von Spielertrainer Ersin Akkaya verpatzte seinen Saisoneinstand mit einem 1:5 gegen die SpVgg Diepersdorf II und einer 3:7-Schlappe in Weißenbrunn gründlich, fand aber schnell in die Spur und hatte bis zur Winterpause zur Spitzengruppe aufgeschlossen.

Ganz nach oben reichte es dann allerdings nicht ganz. Nur einmal, nach dem vielversprechenden 4:0 gegen die SG Am Lichtenstein zum Start aus der Winterpause, schnupperten die Pegnitztaler als Tabellendritter am Relegationsrang, verloren jedoch mit einer sich anschließenden Negativserie entscheidend an Boden.

Die SpVgg Weigendorf/Hartmannshof startete mit vier Siegen und 23:1 Toren furios in die Saison, ehe der Höhenflug mit einem 2:5 in Schönberg abrupt endete. Im weiteren Verlauf fanden Spielertrainer Tobias Meyer und seine Elf nie wieder zur Dominanz der ersten Wochen zurück und beendeten die Saison mit einer ausgeglichenen Bilanz unspektakulär auf Rang neun.

Die SG Am Lichtenstein kam mit einem 4:1 in Sittenbachtal ebenfalls gut aus den Startlöchern und stand am ersten und dritten Spieltag auf Rang vier. Eine Tabellenregion, in deren Nähe Spielertrainer Sven Löhner und seine Elf, die mit Philipp Bär (23 Tore) zwar einen der erfolgreichsten Torschützen in ihren Reihen hatte, im weiteren Saisonverlauf nie wieder kamen.

Vielmehr pendelte sich die SG, die in der gesamten Hinrunde nur einen einzigen Heimsieg zustande brachte und neben Weißenbrunn als einziges Team Schlusslicht SV Schwaig II (0:1) einen Sieg gestattete, ab dem zehnten Spieltag auf den Rängen zehn bis zwölf ein. Beim zweiten Absteiger Offenhausen leistete sich die Löhner-Elf ebenfalls den Luxus einer 1:2-Niederlage, ehe eine abschließende 1:10-Heimschlappe gegen Schönberg den negativen Schlussakkord der Saison bedeutete.

Beim SV Offenhausen haben sich die Hoffnungen, das Ruder nach einer völlig verkorksten Vorrunde nach der Winterpause noch herumzureißen, nicht erfüllt. Der letztjährige Aufsteiger stand vom ersten Spieltag an auf einem der beiden Abstiegsränge und muss zusammen mit Schwaig II den Gang in die A-Klasse antreten.

Alle Hürden weggeräumt – Hersbrucker Zeitung (05.07.2019)2019-07-10T12:04:56+02:00