Jürgen Igelspacher im Interview: Die wichtigsten Fragen zum Vorstandsbeschluss – anpfiff.info (23.04.2020)

2020-04-24T12:59:02+02:00
Im Interview beantwortet Jürgen Igelspacher, hauptamtlicher Geschäftsführer des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), die wichtigsten Fragen zum einstimmig gefassten Beschluss des Vorstandes, die Spielzeit 2019/20 ab dem 1. September wieder fortzusetzen und sportlich zu Ende zu bringen. weiter auf anpfiff.info

 

Jürgen Igelspacher im Interview: Die wichtigsten Fragen zum Vorstandsbeschluss – anpfiff.info (23.04.2020)2020-04-24T12:59:02+02:00

Aussetzung der Saison bis 31.08.20: BFV-Vorstand: Fortführung beschlossen – anpfiff.info (23.04.2020)

2020-04-24T12:55:58+02:00
Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat nach eingehender Diskussion und intensiver Beratung sowie vor dem Hintergrund des am vergangenen Wochenende unter den Vereinen abgefragten Meinungsbildes einstimmig beschlossen, die aktuell wegen der Covid-19-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2019/20 im Freistaat bis zum 31. August 2020 auszusetzen und danachwieder aufzunehmen. weiter auf anpfiff.info

 

Aussetzung der Saison bis 31.08.20: BFV-Vorstand: Fortführung beschlossen – anpfiff.info (23.04.2020)2020-04-24T12:55:58+02:00

Serie: Corona und ich: Kommissare alleine in gefährlichen Situationen – anpfiff.info (21.04.2020)

2020-04-23T09:24:54+02:00
Fußball hat Pause! Was machen die, die den Sport über alles lieben stattdessen? anpfiff.info hat nachgefragt! Nach Büchern, Serien und dem, was Spielern und Trainer am meisten fehlt, wenn der Ball nicht rollen darf. Und danach, wem wir die Fragen als Nächstes stellen sollen. Dazu gibt es jeweils ein Bild aus der Fußball-Kinder- oder Jugendzeit des Befragten. Mitraten erlaubt! weiter auf anpfiff.info

 

Serie: Corona und ich: Kommissare alleine in gefährlichen Situationen – anpfiff.info (21.04.2020)2020-04-23T09:24:54+02:00

Wiederanpfiff (wohl) am 1. September – Hersbrucker Zeitung (21.04.2020)

2020-04-21T09:00:07+02:00

Zwei Drittel der bayerischen Fußballvereine sprachen sich für einen „Neustart“ der Saison aus – Viel Zustimmung von heimischen Klubs

PEGNITZGRUND (kp) – Eine klare Zwei-Drittel-Mehrheit hat der Vorschlag des Vorstands des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) erhalten, die aktuell wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison 2019/20 noch bis zum 31. August auszusetzen und ab 1. September – wenn dann durch staatliche Vorgaben möglich – auf sportlichem Wege zu Ende zu bringen. Im hiesigen Bereich stößt das auf Zustimmung.

68,13 Prozent der Klubs, die an der BFV-Abfrage teilnahmen, stimmten für „Ja“, das sind immerhin 2178 Vereine. 1019 (31,87 Prozent) sprachen sich dagegen aus. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 73,53 Prozent aller Fußballvereine im Freistaat. Aller Voraussicht nach wird der BFV-Vorstand am Mittwoch zusammenkommen und auch vor dem Hintergrund des Ergebnisses beraten.

Im Kreis Erlangen/Pegnitzgrund waren es zwar nur knapp 61 Prozent Ja-Stimmen, darunter aber etliche Vereine aus Hersbruck und Umgebung. „Das ist im Großen und Ganzen die fairste Lösung“, sagt Fabian Lämmermann, Fußballabteilungsleiter des 1.FC Hersbruck . Aus Sicht der „Ersten“, derzeit auf Rang zehn der Bezirksliga, hätte ein Abbruch zwar den Klassenerhalt bedeutet, aber „wir wollen das sportlich durchziehen“. Und was, wenn die Liga im September in eine neue Saison geht und die dann im Spätherbst erneut abgebrochen werden müsste? „Dann wären zwei Spielzeiten dahin“, gibt Lämmermann

zu bedenken. Ein klares „Ja“ zum Neustart Anfang September kam auch vom SV Henfenfeld . Alles andere hätte vermutlich eine Klagewelle nach sich gezogen, vermutet Vorsitzender Holger Bayer und liegt damit auf einer Linie mit BFV-Präsident Rainer Koch. Sportlich rangieren beide Teams aus dem Hammerbachtal im Vorderfeld der Tabelle (Kreisliga und A-Klasse 5), insofern „wäre es für uns eigentlich egal, was passiert“, so Bayer – allerdings sei der Neustart besser geeignet, die Mannschaft beieinander zu halten, zumal sie mit Patrick Hirschmann ein Hochkaräter zu Saisonende Richtung FSV Erlangen-Bruck verlässt („Das tut weh, aber ich gönne ihm das“) .

Auch der FC Reichenschwand plädierte dafür, die Saison ab 1. September fortzusetzen. Einzig Trainer Philipp Lämmermann war dagegen – nicht wegen des prekären Tabellenstands seiner Elf, sondern weil es „sehr schwierig“ ist, seine Mannschaft unter den momentanen Gegebenheiten fit und bei der Stange zu halten.

Für „sinnvoll und die fairste Lösung“ hält Jürgen Schurath von der SpVgg Sittenbachtal einen Restart am 1. September.„ Für uns wäre ein Abbruch natürlich total ärgerlich“, sagt der Fußballabteilungsleiter des souveränen Spitzenreiters der Kreisklasse 4. Sollten die Corona-Krise und eventuell noch geltende staatliche Vorgaben den Anpfiff auch Anfang September verhindern, wären die „Taler“ dann allerdings dafür, die Spielzeit zu beenden, so Schurath, Auch die SG am Lichtenstein

sprach sich für den „Restart“ aus. „Das ist sinnvoll so und gibt uns Planungssicherheit“, sagt Markus Bauer, Vorsitzender des SC Pommelsbrunn, der mit dem SV Hohenstadt die SG bildet. Hätte die Mehrheit sich gegen diese Option ausgesprochen, hätte der BFV wohl trotzdem auf den Neustart gedrängt, vermutet er – um die vom Verband befürchtete Klagewelle zu verhindern.

 

Wiederanpfiff (wohl) am 1. September – Hersbrucker Zeitung (21.04.2020)2020-04-21T09:00:07+02:00

Votum zur Vorlage des Bayerischen Fußball-Verbands – kicker.de (20.04.2020)

2020-04-20T19:40:59+02:00
Ja zu “alternativlosem” Lösungsvorschlag: Bayerns Vereine stimmen für BFV-Plan

Votum zur Vorlage des Bayerischen Fußball-Verbands – kicker.de (20.04.2020)2020-04-20T19:40:59+02:00

„Kick-off“ ab 1. September? – Hersbrucker Zeitung (18.04.2020)

2020-04-19T11:30:33+02:00

BFV stellt zwei Modelle zur Fortführung der wegen Corona unterbrochenen Saison vor – Jetzt Vereine am Zug

PEGNITZGRUND (pb) – Wie und vor allem wann kann es trotz Corona- Krise im Amateurfußball weitergehen? Dazu hat der Bayerische Fußballverband (BFV) am Freitag zwei Denkmodelle vorgestellt, über die die Vereine jetzt bis zum Sonntag online abstimmen sollen. Der Verband favorisiert dabei die Lösung, die eine Saisonfortführung ab 1. September vorsieht.

Viele Vereine hätten große Sorgen um ihre Existenz, wenn bis ins nächste Jahr nicht Fußball gespielt werden kann. „Deshalb sei nun der Zeitpunkt für ein klares Wort des Verbandes“, so BFV-Präsident Rainer Koch und BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher bei der Pressekonferenz am Freitag, bei der sie ihre Lösungsvorschläge den Journalisten online präsentierten – noch vor den Vereinen.

Vorgestellt wurden zwei Szenarien: zum einen der Abbruch und zum anderen die Fortführung der Saison ab September. Dabei machte Rainer Koch klar, dass vor allem rechtliche Gesichtspunkte entscheidend für den Verband seien, der deshalb die Fortführungsvariante empfehle. DieseschaffedemVerbandeinen Zeitpuffer, in dem die Saison beendet sein kann. Dadurch seien auch weitere Unterbrechungen möglich. 2021/2022 soll wieder regulär gespielt werden. Bei einem Abbruch seien die sportlichen Entscheidungen ungeklärt; ebenso wenig wie die Frage, ob dann ab September die neue Saison beginnen kann. „Am Ende müssen wir noch einmal unterbrechen“, fürchtet Koch; dann seien zwei Spielzeiten betroffen. Außerdem drohten bei einem Abbruch gerichtliche Auseinandersetzungen, erklärte Geschäftsführer Igelsbacher; der Verband habe hier ein großes Haftungsrisiko.

Deshalb empfiehlt der BFV seinen Vereinen die Lösung mit einer Fortführung der Saison ab 1. September. Vorteile habe das nicht nur für den Verband und weil es eine größere Planungssicherheit für alle Vereine gebe. Das wichtigste sei, dass „die sportliche Entscheidung auf dem Platz getroffen wird und nicht vor Gericht“, sagt Igelspacher: „Wir haben keine veränderten Ligen mit anderen Mannschaftsstärken, sondern machen einfach weiter. Der rollende Ball soll die sportlichen Fragen entscheiden.“ Ab dem 1. Juli 2021 soll der Spielbetrieb dann wieder regulär weitergehen.

Rainer Koch plädierte deshalb für die Lösung, die so viel Flexibilität enthält wie möglich: Die Fortführung der Saison. Über fünf Millionen Euro würden dem Verband auf der Einnahmenseite fehlen. Deswegen könne der BFV nur einen Vorschlag unterbreiten, der wenig Haftungsrisiko trägt. Bis Sonntag sollen die bayerischen Vereine nun über die Vorschläge abstimmen. „Ich stimme dem Vorschlag, die Saison bis zum 31. August 2020 auszusetzen und wenn durch staatliche Vorgaben möglich – ab 1. September 2020 fortzusetzen, zu“, heißt die Frage an die Vereine.

Am kommenden Mittwoch, 22. April, soll es dann eine BFV-Vorstandssitzung geben, in der die Ergebnisse der Umfrage besprochen werden. Wenn sich keine Mehrheit für die Fortsetzung der Spielzeit findet, folgt ein außerordentlicher Verbandstag des BFV, stellt Präsident Rainer Koch klar: „Es gibt für den Vorstand keine Alternative zu unserem Vorschlag. Wir sind nicht bereit, eine persönliche Haftung zu übernehmen.“ Bei einem Saisonabbruch müsse es ohnehin immer einen außerordentlichen Verbandstag

geben. Dazu gab es auch eine Einschätzung zur Frage, wie mit (aus-)laufenden Verträgen mit Spielern und Trainern zu verfahren sei. Igelspacher dazu: „Wenn der Spielervertrag mit einem Ende 30.Juni 2020 gesetzt ist, dann könnte der Spieler auf Beendigung seines Vertrages juristisch pochen.“ Die Vereine müssten sich also arbeitsrechtlich mit dem Spieler einigen; das gelte auch für die Trainer. Allerdings kommt hier Hilfestellung vom Verband: „Wenn ein Vertrag endet, dann kann ein Spieler und Trainer im Moment nicht zu einem weiteren bayerischen Verein wechseln. Der Verband erteilt vorher kein Spielrecht für Spieler“, so Igelsbacher. Zu Regelungen für den Jugendbereich will sich der Verband zu einem späteren Zeitpunkt noch äußern.

„Kick-off“ ab 1. September? – Hersbrucker Zeitung (18.04.2020)2020-04-19T11:30:33+02:00

Zwischen Ungeduld und Existenzängsten – Hersbrucker Zeitung (18.04.2020)

2020-04-19T11:29:01+02:00

Corona-Krise bringt einen Teil der Hersbrucker Sportvereine in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten, anderen fehlt der Wettkampf

HERSBRUCK (kp) – Seit gut einem Monat ruht der Sportbetrieb auch in Hersbruck und Umgebung. Wie geht es den Vereinen damit, welcher Klub kommt mangels Einnahmen in Bedrängnis und wie halten sich die Sportler in einer Zeit fit, in der ein geregeltes Training unmöglich ist? Eine Bestandsaufnahme.

SV Altensittenbach: „Derzeit kein Sport“ heißt es hier wie überall. Einzige Ausnahme: Annika Böhmer bietet den Teilnehmern ihrer Kurse „Pound“ und „Strong“ das Training über entsprechende Videos via WhatsApp und Zoom an. Ansonsten „harren wir hier alle der Dinge, die da kommen“, sagt Verwaltungsvorstand Frank Büttner. Vor allem die kleinen Sportler seien bereits ziemlich ungeduldig.

Auf der finanziellen Seite sieht Büttner „ernsthafte Probleme“ auf den Verein zukommen, vor allem weil „lebenswichtige“ Einnahmen aus der Hansgörglkirchweih, der Sonnwendfeier oder den diversen Kursen nicht – oder nur sehr eingeschränkt – fließen. Mitgliedsbeiträge und Sponsorengelder („Die haben alle 100 Prozent Verständnis für unser Lage“) allein reichen nicht, um die laufenden Unkosten – etwa für die auf Stundenbasis angestellten Gymnastik-Übungsleiter oder die Reinigung der Sportgaststätte – zu decken. Zudem mussten bereits das traditionell beim SVA stattfindende Finale der Gewo Challenge und ein Qualifikationsturnier für die Bayerische Meisterschaft der Inklusionsfußballer abgesagt werden – auch das hinterlässt ein Loch in der Kasse.

„Wir müssen schauen, wie’s weitergeht“, sagt Büttner. Hoffnung macht eine Abfrage des BLSV nach finanziellen Schäden, um möglicherweise auf politischer Ebene einen Schutzschirm auch für Vereine aushandeln zu können. Als „Macher“ bekannt, ärgert Frank Büttner derzeit vorallem, “dass uns die Hände gebunden sind und wir nichts beeinflussen können“. Immerhin kann der Platzwart das weitläufige Sportgelände und die Tennisplätze in Stand halten.

FC Hersbruck: Genau das ist auch das einzige, was sich zurzeit auf dem Sportgelände des „Club“ noch bewegt. Die Fußballer sind in Zwangspause, bekommen von den Trainern mittels einer App Hinweise für das individuelle Training daheim. Die Coaches selbst, Stefan Erhardt und Stephan Schmeller, haben signalisiert, für April auf ihre Entschädigung zu verzichten.

Das helfe dem Verein, wenigstens ein bisschen Geld zu sparen, andere Fixkosten laufen weiter, sagt Vorsitzender Thomas Paul. Auf der Habenseite fehlen derzeit nicht nur die Einnahmen aus bislang sieben Heimpartien , auch die Kegelbahn spielt derzeit nichts ein. Der „Club“ war deshalb unter den ersten 1000 Vereinen, die Ende März dem BLSV ihre Verluste gemeldet haben. Den Etat belasten derzeit vor allem die unverzichtbaren Pflegekosten für den im vergangenen Jahr sanierten A-Platz. Daneben nutzte der Verein die Zwangspause, um die Kabinen und das Kassenhäuschen zu renovieren. Zudem stehen die Sanierung der Tennisanlage und der Neubau der abgebrannten Tennishütte auf dem Plan, nicht zuletzt weil der TC Hersbruck das Gelände pachten will (wir berichteten) .

Sorgen bereitet Paul der Blick in die Zukunft vor allem aus zwei Gründen: Wie verkraften die vielen kleineren Betriebe aus dem FC-Sponsorenpool die Krise und in welchem Umfang können sie den „Club“ danach weiter unterstützen? Dazu hängt das Damoklesschwert „Ausfall des Eselrennens“ über dem Traditionsverein. Die Politik hat am Mittwoch Großveranstaltungen bis Ende August ausgeschlossen, genaue „Spielregeln“ stehen allerdings noch nicht fest. „Sollte die Grenze der zugelassenen Personen bei 1000 liegen, wird das Eselrennen unter diesen Bedingungen nicht stattfinden“, sagt Paul. Die 40. Austragung des beliebten Events würde dann um ein Jahr verschoben.

Das wäre der „worst case“. Fielen etliche Werbepartner und das Eselrennen weg, „haben wir tatsächlich ein Problem“, sagt der FCChef, „wir wären zwar nicht pleite, aber dann drohen massive Einschnitte und wir brauchen Jahre, um das wieder aufzuholen.“

TV Hersbruck: „Wir haben jegliche sportliche Aktivität eingestellt – in unserer Halle und auch draußen“, sagt Helmut Maetzing, einer der drei Vorsitzenden des Turnvereins. Finanziell halte sich „der Schaden in Grenzen und ist nicht existenzbedrohend, solange die Beiträge unserer Mitglieder und die Übungsleiterzuschüsse fließen“. So fehlen nur Einnahmen aus Turnieren, die die einzelnen Sparten austragen wollten. Dankbar wäre er, wenn der Landessportverband bald seinen Förderanteil an der abgeschlossenen Sanierung der TV-Turnhalle (wir berichteten) überweisen würde. Ein Problem sieht Maetzing im Gesundheitssport, der einen guten Teil des Angebots beim TV ausmacht – von der Koronargruppe über Wirbelsäulengymnastik bis zum Rehasport. Diese Kurse sind nicht nur für Mitglieder gedacht, sondern auch für Teilnehmer, die etwa von Krankenkassen hierher vermittelt werden – und die dafür Gebühren zahlen.

Gespannt ist der TV-Vorsitzende darauf, wie „der Sportbetrieb anläuft,wenn es wieder erlaubt ist“. Jüngere Semester gingen seiner Beobachtung nach eher entspannt mit den Risiken durch das Coronavirus um, ältere Menschen dagegen, zumal solche aus Risikogruppen, dürften eher vorsichtig sein,glaubt er.Darauf müssten sich auch die Übungsleiter einstellen – etwa in ihren Kursen auf den nötigen Abstand achten. Wie genau der „Neustart“ organisiert wird, wollen die Verantwortlichen besprechen, sobald das „Go“ aus München oder Berlin kommt.

DAV Hersbruck: Bei Hersbrucks größtem Verein fielen dem Coronavirus etliche Veranstaltungen zum Opfer – Skitouren vor und an Ostern, Sektionsabende, die beliebten Techniktrainings zum Auftakt der Mountainbike-Saison und und und… „Sehr schade“ findet Vorsitzender Heiner Stocker das, vor allem der Zusammenhalt im Verein leide unter den Absagen, auch wenn viele Mitglieder ihren Outdoor-Leidenschaften Biken und Klettern weiter frönen könnten – aber eben nur alleine oder im Familienkreis. In puncto Finanzen mache die Corona-Krise dem Alpenverein bislang nicht zu schaffen. Die Einnahmeverluste in der seit 14. März – und damit deutlich früher als viele andere – geschlossenen „Raiffeisenbank Kletterwelt DAV Hersbruck powered by Marmot“ waren zuverschmerzen,sagtStocker:„Da sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen, zumal bei dem warmen Wetter im März und April vermutlich eh weniger Betrieb gewesen wäre.“ Der Verein habe gut gewirtschaftet und verfüge zur Not auch über Rücklagen.

Zudem zahle sich jetzt aus, dass der DAV die Halle ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften aus dem Verein betreibt – in anderen Klettertempeln, die viele Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis haben, sehe das ganz anders aus: Entlassungen und Kurzarbeit seien da nicht zu verhindern gewesen. Um bei einer möglichen Lockerung des „Sportverbots“ ein attraktives Angebot zu haben, werden derzeit an der Außenkletterwand neue Routen geschraubt.

Offen ist, was mit dem für Mitte Juli terminierten Volkstriathlon passiert. „Da warten wir mal ab bis Ende Mai“, sagt Stocker. Übrigens auch mit der Bestellung der Finishershirts, auf denen wegen der unklaren Lage heuer möglicherweise keine Jahreszahl zu lesen sein dürfte – dann könnten sie im Fall einer Absage auch im nächsten Jahr ausgegeben werden.

Positive Begleiterscheinung der aktuellen Lage: Die Digitalisierung im Verein erfahre einen Schub, sagt Stocker. So hat der Hauptverband ein auf Microsoft Teams basierendes Tool zur Verfügung gestellt, um Vorstandssitzungen oder andere Gruppentreffen zu gewährleisten. .Und als der letzte Leaderantrag für die Kletterhalle abgeschickt war, prosteten sich Stocker und sein Vize Bernd Lindner mit einem Glas Wein zu – via Skype, versteht sich.

HC Hersbruck: Sportlich ist bei den Handballern fast alles klar – die Jugendlichen haben seit Mitte März (vorzeitig) beendet, und auch im Erwachsenenbereich geht Vorsitzender Jörg Eckert davon aus, dass „die Saison komplett gelaufen ist“. Der Aufstieg der Damen in die Bezirksoberliga stand zum Zeitpunkt des Abbruchs schon fest (der Deutsche Handballbund empfiehlt seinen Landesverbänden, dass es trotz Corona Aufsteiger geben soll, jedoch keine Absteiger), die Herren müssen sich als Tabellenvierter um eventuell noch anstehende Aufstiegsspiele keine Gedanken machen. Offen ist noch, ob es heuer eine Jugendqualifikation gibt. Die Entscheidung darüber soll am 17. Mai fallen, gespielt würde vermutlich im Juli. „Das nehmen wir, wie’s kommt“, sagt Eckert lapidar.

Finanziell sei die Corona-Krise für den HC „kein Thema“. Einziger laufender Kostenpunkt ist das Salär von Damen- und Herrencoach Randolf Weyland. Die Einnahmen aus den Heimspielen seien im Etat ohnehin „nur ein Zubrot“, den Löwenanteil machen Mitgliedsbeiträge und Sponsorengelder aus: „Und die halten uns die Treue.“ Damit zahlt der Verein zwar weiter für die Sporthalle, obwohl er sie derzeit nicht nutzen kann. „Wir gehen aber davon aus, dass uns die Stadt da entgegenkommt“, sagt Eckert.

Ausgefallen ist neben der Aufstiegsfeier der Damen auch das für diese Woche geplante „Ostercamp“ für kleine Handballer in Zusammenarbeit mit der Winkelhaider „Talentschmiede“, obwohl dafür schon einige Anmeldungen vorlagen. „Denen haben wir die Startgebühr natürlich zurückbezahlt“, so Eckert.

LAV Hersbruck: Auch bei den Leichtathleten ruht sportlich derzeit alles. Weil das Sportzentrum gesperrt ist, gilt das gleichermaßenfürdieLGHersbruckerAlb. Nur ein paar LAV-Mädels, die Sport als Abiturfach haben, trainieren weiter – ausgestattet mit speziellen Plänen ihres Vereincoaches Jürgen Ruppert und ihrer Lehrerin. „Sie nutzen dazu den Garten, eine Wiese oder einen nahe gelegenen Wald“, sagt Ruppert. Wirtschaftliche Konsequenzen hat die Situation keine – im Gegenteil: „Weil Startgebühren wegfallen und wir keine neuen Geräte kaufen müssen, sparen wir sogar was“, sagt der LAV-Trainer, der damit rechnet, dass heuer gar keine Wettkämpfe mehr stattfinden, weil das Abstandhalten bei etlichen Disziplinen – wie zum Beispiel Sprint oder Lauf – schlicht nicht möglich ist.

Karatecentrum Hersbruck: Seit 13. März ruht im „KaKenko“ der Sportbetrieb, zunächst nur für die Kinder, wenige Tage später dann ganz. Schon zwei Wochen vorher hatten die Trainer und Betreiber Maria und Andreas Weiß ihren Schützlingen nahegelegt, auf Wettkämpfe, vor allem internationale, zu verzichten: „Wir betreiben Kontaktsport, wir kämpfen miteinander, berühren uns, schwitzen – da ist die Gefahr einfach zu groß“, sagt Maria Weiß, selbst viele Jahre sehr erfolgreich aktiv.

Für ihre Karateschule sind die finanziellen Folgen des corona-bedingten Shutdowns spürbar, obwohl die Hersbruckerin die Einschränkungen ausdrücklich begrüßt („Gesundheit ist das Wichtigste“). Weil ihren Mitgliedern die Trainingsräume im März nur zwei Wochen offenstanden, buchte sie im April nur den halben Monatsbeitrag ab, derzeit überlegt sie, das auch im Mai zu tun. Das Feedback sei durch die Bank positiv gewesen, erzählt Maria Weiß: „Viele haben mir geschrieben, das sei okay – Hauptsache euch gibt es weiter.“ Eine ganze Reihe hätte ihr genau deshalb sogar gesagt, ruhig auch den ganzen Beitrag abzubuchen.

„Das ist toll, sonst würde es zappenduster aussehen“, sagt Maria Weiß. Um die finanziellen Lücke zu überbrücken, beantragte sie Soforthilfe für Kleinunternehmen, bekam aber eine Absage – weil sie wegen der Monatsbeiträge keine Liquiditätsengpässe habe und deshalb die gewerblichen Kosten wie Strom, Miete, Telefon oder Versicherung tragen könne. Zusammen mit ihrem Steuerberater, der von dieser Entscheidung ebenso überrascht war wie sie selbst, hat sie inzwischen „Einspruch“ eingelegt und hofft weiter auf die staatliche Unterstützung, die „ein Segen für uns wäre“.

Dennoch schaut sie positiv in die Zukunft: „Jammern hilft uns nicht. Wir kommen da schon irgendwie durch.“ In ihrem 200 Quadratmeter großen Studio könnte sie bei Trainingseinheiten durchaus auf den nötigen Abstand achten und die empfohlenen Hygienevorschriften einhalten, zumal viele Übungen „auch gut ohne Kontakt“ gingen. Bis sie wieder aufmachen dürfen, drehen Maria und Andreas Weiß fleißig Videos, die ihre Mitglieder unter einem exklusiv für sie reservierten Link beim Heimtraining anleiten.

Zwischen Ungeduld und Existenzängsten – Hersbrucker Zeitung (18.04.2020)2020-04-19T11:29:01+02:00

Webinare im Bezirk am Wochenende: Wohl keine Spiele bis September – anpfiff.info (16.04.2020)

2020-04-17T07:39:14+02:00
In die Entscheidungsfindung über den weiteren Saisonverlauf kommt nun Bewegung! Schon am kommenden Wochenende wird der BFV in Webinaren die jeweiligen Vereine der Bezirke auf den aktuellen Stand bringen. Bereits am Freitag wird der BFV den Pressevertretern das Modell für die geplante Fortsetzung der Runde vorstellen. Dabei wird es wohl darum gehen, dass vor September in Bayern kein Ball rollen wird. weiter auf anpfiff.info

 

Webinare im Bezirk am Wochenende: Wohl keine Spiele bis September – anpfiff.info (16.04.2020)2020-04-17T07:39:14+02:00

1. FC Hersbruck holt Enzensberger als Bauernfeind-Nachfolger – nordbayern.de/amateure (16.04.2020)

2020-04-16T10:32:39+02:00

Torwart Markus Bauernfeind wird beim 1. FC Hersbruck ab Sommer kürzertreten. Bei der Nachfolgersuche ist der “Club” beim SK Lauf fündig geworden. – weiter auf Nordbayern Amateure

 

1. FC Hersbruck holt Enzensberger als Bauernfeind-Nachfolger – nordbayern.de/amateure (16.04.2020)2020-04-16T10:32:39+02:00

Markus Bauernfeind hört auf: Hersbruck schnappt sich einen Nachbar-Keeper – anpfiff.info (15.04.2020)

2020-04-16T10:29:07+02:00
Der FC Hersbruck kann einen Neuzugang für die kommende Saison vermelden. Von einem Ligakonkurrenten kommt ein Schlussmann zum “kleinen” Club und soll dort Stammkeeper Markus Bauernfeind ersetzen. Der Routinier wird am Saisonende – wann auch immer das sein mag – die Handschuhe an den Nagel hängen. anpfiff.info verrät Ihnen, wer Nachfolger werden soll. weiter auf anpfiff.info

 

Markus Bauernfeind hört auf: Hersbruck schnappt sich einen Nachbar-Keeper – anpfiff.info (15.04.2020)2020-04-16T10:29:07+02:00